| Sommerfest Humboldtstein 03. bis 04. Juli |
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Eine Familie erzählt............
Wie jedes Jahr im Sommer war es wieder soweit. Am ersten Juli Wochenende fanden sich über 50 Familien zum Familienwochenende im Haus Humboldtstein in Rolandseck ein. Nach der Anreise und dem Bezug der Unterkünfte, begrüßte unsere "Gute Seele" und Vorsitzende Ruth Wehnert alle Anwesenden beim gemeinsamen Kaffeetrinken auf der „Rheinterrasse“ bei hochsommerlichen Temperaturen.
Beim Eismann konnten die Kinder bestimmen, wie groß die Eisportionen sein sollten! Auch die Eltern sollten bei Seminaren - bei denen sie Entspannungsmöglichkeiten kennen lernten - wie zum Beispiel bei Yoga-Techniken, Vermittlung von Feng-Shui-Kenntnissen auf ihre Kosten kommen.
Die Gespräche die dann folgten waren sicherlich für uns und viele andere Eltern eine große Bereicherung für das bevorstehende Wochenende.
Am Anfang wurde noch zögerlich versucht auf die Themenschwerpunkte einzugehen. Dann aber bekamen die Gespräche eine Eigendynamik. Man vergaß die Themen und jeder schilderte seine Erfahrungen. Es gab keine Verschnaufpause, denn jeder hatte plötzlich viel zu erzählen. Alle merkten, wie ähnlich die Ängste und Sorgen der anderen waren und jeder konnte seine Erfahrungen beisteuern. Man fühlte sich so verstanden, wie es mit Außenstehenden nur schwer oder nicht möglich war. Damit verging die Zeit wie im Fluge. Wir vergaßen über Stunden unser Sorgenkind – war aber nicht schlimm - denn sie war bestens versorgt und beschäftigt, so dass sie uns, und Ihre Krankheit für diesen Zeitraum auch vergaß. Die große Schwester hatte sich in der Zeit schon mit anderen Geschwisterteens angefreundet und erfreute sich an Ihrem neuen Freundeskreis.
Die sich ergebenden Gespräche machten uns vor allem eins klar: alle anwesenden Familien hatten das gleiche schwere Schicksal und damit dieselben Nöte und Schwierigkeiten. Die Frage, die uns am nachhaltigsten in Erinnerung blieb war „Was hat uns stark gemacht?“. Es gab nicht viele Antworten darauf und die häufigste war: „Die Stärke der Kinder!“ Kinder, die in schlimmen Stunden ein Wort des Trostes oder der Aufmunterung für die mitleidenden Eltern fanden. Die Abende der Eltern wurden auf der Terrasse und im Kaminzimmer abgerundet. Am Sonntag gab es nach einem gemütlichen Frühstück eine von Frau Wehnert und Frau Melz moderierte - einfühlsame Abschlussrunde. Die Beteiligten des Familienwochenendes schilderten mit eigenen Worten das erlebte. Die ehrliche Resonanz war sehr positiv. Es gab Tränen der Rührung aber es wurde auch viel gelacht. Nach einem abschließenden Gruppenfoto und Zimmerräumung gab es eine herzliche Verabschiedung. Man merkte dabei den Wunsch sich wieder zusehen. So erleben wir nun das Familienwochenende schon seit mehreren Jahren. Unsere kleine Tochter erfreut sich zurzeit bester Gesundheit und wir alle haben das Gefühl und den Drang unsere Erfahrungen im Umgang mit der Krankheit an akut betroffene Familien weiterzugeben. |

INFO
Herbstkaffee entfällt aus
terminlichen Gründen
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der krebskranken Kinder und deren
Familien verwendet wird




































Unser jährliches Familienwochenende im Haus Humboldtstein in Rolandseck ist ein fröhliches Wochenende für die erkrankte Kinder, Kinder, die wieder gesund sind mit ihren Familien sowie für verwaiste Eltern und Geschwister.
Diese Frage stellte sich uns vor Jahren auch! Nachdem wir die erste Einladung bekommen hatten, sorgte diese für Gesprächsstoff in der Familie. Wird es zu anstrengend für unsere Tochter? Wird es Ihr gefallen? Ist es für uns nur Stress oder auch Erholung? Kennen wir die anderen Kinder und Eltern…?
Am Anfang wurde noch zögerlich versucht auf die Themenschwerpunkte einzugehen. Dann aber bekamen die Gespräche eine Eigendynamik. Man vergaß die Themen und jeder schilderte seine Erfahrungen. Es gab keine Verschnaufpause, denn jeder hatte plötzlich viel zu erzählen. Alle merkten, wie ähnlich die Ängste und Sorgen der anderen waren und jeder konnte seine Erfahrungen beisteuern. Man fühlte sich so verstanden, wie es mit Außenstehenden nur schwer oder nicht möglich war. Damit verging die Zeit wie im Fluge. Wir vergaßen über Stunden unser Sorgenkind – war aber nicht schlimm - denn sie war bestens versorgt und beschäftigt, so dass sie uns, und Ihre Krankheit für diesen Zeitraum auch vergaß. Die große Schwester hatte sich in der Zeit schon mit anderen Geschwisterteens angefreundet und erfreute sich an Ihrem neuen Freundeskreis.